Ob Regen oder Sonnenschein, eines ist mir in letzter Zeit bewusst geworden: Ich laufe, wenn mir danach ist, blicke nicht auf die Laufzeit und laufe nach meinen Gefühl. Nur dann komme ich mit Begeisterung aus dem Training heraus. In meiner ersten Phase der Vorbereitung auf den Salzburger Frauenlauf habe ich verbissen versucht, die fünf Kilometer lange Strecke immer schneller zu absolvieren. Rasch bin ich an meine Grenzen gestoßen, die Beine wollten einfach nicht schneller und es war deprimierend, meine Vorstellung nicht umsetzen zu können.

Die neue Vision lautet: Zeit und Distanz spielen eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist das gute Gefühl bei der Laufeinheit, gut sortierte, positive Gedanken, eine Entschleunigung. Spannend ist, dass diese Empfindungen von Lauf zu Lauf automatisch intensiver werden. 

Natürlich kann ich gleichzeitig nicht auf meinen Ehrgeiz verzichten, das Bestmögliche zu geben. Entscheidend ist, den inneren Antrieb in eine positive Stimme umzuwandeln. Die Melodie der Umgebung ist meine Playlist, die diese positive Stimme in herrlichen Tönen erklingen lässt. Und Motivation genug, im Training Gas zu geben. Diese Harmonie ist mein Hauptziel für die letzten Laufeinheiten vor dem 10. Salzburger Frauenlauf am 1. Juli. Dort ist das wirkliche Ziel, gemeinsam mit meiner Schwester Katharina die fantastischen Emotionen während und nach dem Lauf aufzusaugen und zu genießen.


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