29. Mar 2018

Aufs Laufen verzichten? No way!

Kennst du das? Das Gefühl, wenn du bereits um 06:45 Uhr von deinem Lauftraining zurück kommst – müde aber zufrieden. So geht es mir fast jeden Tag. Mir, Marie Stelzhammer: Läuferin, Jungunternehmerin und Pferdenärrin. Ich muss gestehen, das klingt jetzt tatsächlich besser als es ist, denn an den meisten Tagen möchte ich meinen Wecker, der täglich zwischen 5:00 und 5:30 Uhr klingelt einfach nur gegen die Wand werfen und gemütlich weiter schlafen. Aber das Gefühl nach dem Lauf ist unbezahlbar und trotz des frühen Aufstehens ist der Morgen für mich die beste Zeit zu laufen, denn nach dem Training wartet ein fordernder Arbeitstag und am Abend mein Pferd auf mich.

Aufs Laufen verzichten? No way!
© Frau läuft!

Und auf das Laufen verzichten? No Way!

Das mache ich nun seit knapp zehn Jahren so. Seit jenem Tag im Juni 2009 als ich beim ersten Salzburger Frauenlauf an der Startlinie stand. Manchmal aber, an besonders sonnigen Frühlingstagen, gönne ich mir auch einen Lauf am späten Nachmittag. In aller Ruhe und ohne Stress, in der Sonne, entlang der Salzach. Da darf es dann auch mal etwas flotter sein. Schließlich kann ich nicht leugnen, dass das Laufen für mich eine Art „Leistungssport“ ist. Keiner im klassischen Sinn, wo es um Medaillen und Platzierungen geht – aber ein Leistungssport gegen mich selbst, gegen die Uhr. Und so kann es auch schon einmal vorkommen, dass ich nach einem Rennen meine Laufschuhe frustriert in die Ecke knalle – wenn es einmal nicht nach Wunsch gelaufen ist. Aber der wichtigste Grund, weshalb ich laufe, ist, um fit zu sein. Fit, selbstbewusst und stark. Und ich denke, das geht vielen sportlichen Frauen so. Umso mehr freue ich mich, am 1. Juli mit 2.500 Gleichgesinnten an der Startlinie im Volksgarten zu stehen und die Power zu spüren, wenn es wieder heißt: „Frau läuft!“