Laufen liegt mehr im Trend denn je. Unzählige Frauen zieht es in den Bann des Freiluftsports, das sieht man auch an der stetig steigenden Teilnehmerzahl beim Salzburger Frauenlauf. 


Obwohl Männer durchschnittlich schneller und kräftiger sind als Frauen, eignet sich der weibliche Körper ebenfalls bestens für den Laufsport. Dennoch gibt es kleine Unterschiede zwischen Läuferin und Läufer.




Körperbau


Frauen haben eine andere Anatomie und somit auch weniger Muskelmasse als Männer. Dadurch sind Läuferinnen zwar weniger stark, aber auf Grund des tiefer liegenden Körperschwerpunkt beweglicher und wendiger.


Herz-Kreislauf-System


Frauen haben auch ein kleineres Herz, welches in der Regel schneller schlägt als bei Männern. Das Herz des männlichen Läufers hat ein höheres Herzschlagvolumen und in Folge eine höhere maximale Sauerstoffaufnahme. Bei weiblichen Läufern muss aber dafür das Herz-Kreislauf-System weniger Muskelmasse mit Sauerstoff versorgen.
 

Menstruation


Regelschmerzen sind ein Phänomen, das nur Frauen kennen. Diverse Beschwerden können nicht nur den Alltag, sondern auch das Lauftraining beeinträchtigen. Viele Frauen möchten sich daher zu dieser Zeit am liebsten ins Bett verkriechen und auf Linderung warten. Aber viel besser wäre es, zu den Sportschuhen zu greifen, denn in vielen Fällen wirkt Ausdauersport entkrampfend und durchblutungsfördernd. Auch Begleiterscheinungen wie Stimmungsschwankungen oder Spannungsgefühle in den Brüsten werden durch lockeres Laufen verbessert.
 
Es scheint, als wären Frauen in vielen Bereichen den Männern gegenüber im Nachteil. Aber das weibliche Geschlecht punktet mit Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und mentaler Ausdauer. Also rein in die Sportsachen und das Lauferlebnis genießen!